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Inobhutnahme

In Obhut nehmen bedeutet, dass das Jugendamt sofort dafür sorgt, dass Ihr Kind an einem Ort untergebracht werden kann, an dem es sicher und geborgen ist!
Das heißt, dass es dort

  • einen Platz zum Schlafen hat
  • gut versorgt wird (Essen, Kleidung, ggf. ärztliche Behandlung, usw.)
  • fachliche Beratung und Unterstützung  bekommt, wie es weitergehen könnte.

Dies gilt nur für Kinder unter 18 Jahren.

Die Inobhutnahme ist gesetzlich genau geregelt.§§§ ->
Sie soll nur solange dauern, bis gemeinsam mit den Sozialarbeitern vom Jugendamt geklärt ist, wie es weiter gehen soll.

Ablauf

Sobald klar ist, dass ein Kind von Jugenamt in Obhut genommen wird, weil es gefährdet ist und/oder dies verlangt, werden die Eltern benachrichtigt. Sind die Eltern nicht damit einverstanden sind, dass ihr Kind erst einmal an einem anderen Ort sicher untergebracht wird, muss geklärt werden, ob es eventuell doch und unter welchen besonderen Bedingungen nach Hause zurück kann. Die Klärung dieser Frage übernehmen die Sozialarbeiter des Jugendamtes gemeinsam mit den Eltern unter Einbeziehung des Kindes. Es wird dabei versucht eine tragfähige Lösung zu finden.

Wenn die Eltern aber bei Ihrer Haltung bleiben und hartnäckig vertreten, dass das Kind wieder nach Hause kommen soll, muss das Familiengericht eingeschaltet werden. Dies ist die Aufgabe des Jugendamtes. Wie es dann weitergeht, entscheidet das Familiengericht. Das Familiengericht hört zur Entscheidungsfindung alle Beteiligten an.

Solange diese Entscheidung noch nicht gefallen ist, bleibt das Kind in Obhut.

Während der Zeit  der Inobhutnahme beraten die Mitarbeiter des Jugendamtes gemeinsam mit den Eltern und dem Kind, welche Möglichkeiten der Hilfestellung es gibt. In gemeinsamer Abstimmung wählen sie eine geeignete Hilfe aus. Diesen Ablauf nennt man Hilfeplanverfahren.

 

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