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Wenn Ihr Kind zu Hause nicht mehr wohnen kann

Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, die sich anbieten, wenn Ihr Kind nicht mehr zu Hause wohnen kann.

Unterbringung im Heim oder in einer betreuten Wohngruppe

Das, was man sich unter einem klassischen Kinderheim vorstellt, ist inzwischen längst überholt. Die Kinder bzw. Jugendlichen wohnen meist in kleineren Gruppen zusammen in einem Haus, meist sind sie in Ein- oder Zweibettzimmern untergebracht. Ob die Betreuerinnen und Betreuer rund um die Uhr dort sind, hängt vom Alter der Kinder und/oder Jugendlichen und dem Konzept der Einrichtung ab. Die einzelnen Einrichtungen haben oft verschiedene Schwerpunkte und unterscheiden sich zum Teil sehr stark voneinander. So gibt es z.B. Heime mit einem speziellen Angebot für kleinere Kinder, Wohngruppen nur für Jungs oder Mädchen, für Jugendliche mit Essstörungen, psychischen oder Drogenproblemen, Einrichtungen mit religiösem Hintergrund, für Lesben und Schwule, in der Stadt oder auf dem Land, usw. §§§ ->

Generell gilt bei allen betreuten Wohnformen, dass Ihr Kind sowohl Rechte als auch Pflichten hat. Wenn  während einer  Hilfe große Probleme mit den Betreuerinnen/Betreuern oder mit anderen Kindern und Jugendlichen vor Ort auftreten und Sie dort niemand kein Gehör finden, können Sie sich mit Ihrem Anliegen an das Jugendamt wenden. Bei der Auswahl der Gruppe müssen Ihre Wünsche und die Ihres Kindes berücksichtigt werden. §§§ ->

 

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